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Niederlage der 1.Mannschaft gegen Lasker Köln III

Im Vergleich zu den letzten Kämpfen fehlte Harry gegen Lasker Köln III. Dafür spielte Wolfgang als Ersatz.

Schon kurz nach dem Start des Mannschaftskampfes kam das Gefühl auf, dass es heute eng werden würde. Schon früh hatten Sebastian und Pascal einen Doppelangriff übersehen und verloren je einen Bauern ohne Kompensation. Julian hatte zwar den b-Bauern mit der Dame abgeholt, aber der Gegner hatte als Kompensation auf der d-Linie einen Freibauern schon bis zur 6-Reihe vorgedrückt bekommen. Klaus und Wolfgang standen ausgeglichen. Stefan und Julijan hatten schönen Druckstellungen mit Weiß. Julijan hatte wieder bis zum 18. Zug volles Brett.

Mein Gegner hatte im Steinitz-Franzosen ein Springeropfer auf e6 gebracht. Ich hatte das geahnt, da er sowas gegen Stefan schon mal gebracht hat. Für eine Blitzpartie ist das sicher praktikabel, aber für eine lange Partie war das schon zu viel Hurra-Stil. Wirklich Sorge hatte ich für meine eigene Partie nicht.

Dann kam aber die erste Hiobsbotschaft. Klaus hatte wohl in ausgeglichener Stellung eine Taktik übersehen und verlor. Kurze Zeit später glich Stefan mit Paukenschlag wieder aus:

image002 2Stellung nach 25... Sf6xd5  kommt 26. Dxd8 +! Schwarz gibt auf.

Sebastians Gegner konnte sehr einfach alles abtauschen, ohne dass Sebastian einen Gegenchance hatte. Das gleichfarbige Läuferendspiel war dann leicht zu gewinnen.

Hier konnte ich dann den Ausgleich wieder herstellen, da ich nicht nur die Figuren abtauschen konnte, sondern dabei noch weiteres Material gewinnen konnte. Aber Lasker ging wieder relativ schnell in Führung. Pascal hatte zwar noch versucht Gegenspiel mit einem Königsangriff zu erreichen. Den hatte der Gegner aber sauber neutralisiert und den durch den Bauerverlust zerfetzten Damenflügel aufgerollt.

Julijan hatte seinen Gegner, der komplett Grundlinientennis gespielt hatte, vollkommen überspielt. Julijan knackte die Stellung auch durch ein Opfer und gewann. 3-3.

Mir schwante aber Übles. Wolfgang hatte ein schwieriges Endspiel mit je einem Freibauer auf jedem Flügel für den Gegner gegen zwei verbundene Freibauern für ihn. Julian musste für den weit vorgerückten d-Bauern die Qualität und den Mehrbauern hergeben. Wolfgang nahm dann das Remis-Angebot des Gegners an und war damit auch gut bedient. Julian kämpfte dann noch lange mit Läufer gegen Turm. Aber es war nicht mehr zu halten.

3,5:4,5. Damit war es die erste Niederlage der Saison. Jetzt wird das Aufstiegsrennen wieder knapp.

Michael Esser

 

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