Deutliche Heimniederlage gegen die SVG
Im Vorfeld ohne Aufstellungssorgen gingen wir zuversichtlich in den Mannschaftskampf, auch wenn die Aufgabe natürlich schwer war, da wir an alles Bretten die niedrigere DWZ hatte. Unsere Gäste mussten Brett 1 frei lassen. So starteten wir mit 1-0.
Nach knapp einer Stunde bekam Jonas an Brett 6 das erste Remis-Angebot, was er anfangs noch ablehnte. Einige Züge später nahm er dann an. Seine erst vierte Turnierpartie und erste Partie in der Bezirksliga. Sehr gut!
Zu diesem Zeitpunkt standen die anderen Partien noch ausgeglichen, vielleicht mit Ausnahme der Partie von Rohay, wo es schon zu Bauernverlusten kam. Während der Analyse von Jonas Partie kam Sean aus dem Turniersaal. Der Gegner hatte eine Art Stonewall im Anzug gespielt, in dessen Verlauf Sean einen Einschlag auf h7 übersehen hatte, und das Matt war dann nur noch mit großem Materialverlust zu verhindern, sodass Sean aufgab.
An Brett 2 hatte Shaip Elshani eine vorteilhafte Endspielstellung erreicht, hatte dann aber zum Schluss den gegnerischen entfernten Freibauern unterschätzt, sodass sein eigener vorgezogener Freibauer gar nicht mehr zum Zug kam. Glücklich gepunktet, meinte selbst der Gegner…
Blieben noch die letzten beiden laufenden Partien. Rohays Gegner ließ sich den Punkt nicht mehr nehmen, spielte seine Stellung mit den Mehrbauern sauber zu Ende. Damit war der Mannschaftskampf entschieden.
Sinans Partie sah ich lange ausgeglichen. Wie mir die Kiebitze erzählten, hatte Sinan dann ein nicht ganz korrektes Opfer gespielt, sodass die Partie an Brett 3 ebenfalls verloren ging. So blieb am Ende ein mindestens in der Höhe unnötiges deutliches Mannschaftsergebnis.
Fazit: Als Jugendwart konnte ich dann doch etwas Positives mitnehmen: Die Jugendlichen, die gerade erst nach den Schulferien bei uns angefangen haben Schach zu spielen, können durchaus schon in der Bezirksliga eingesetzt werden. Zumindest an den hinteren Brettern.
Hans-Peter Longerich

