Trotz zweier kampfloser Punkte reichte es für uns nicht zum Sieg...


Lennard hatte im Vorfeld signalisiert, dass ein Nachmittagstermin zu zeitlichen Problemen führen könnte, weshalb ich lieber ohne ihn plante. Wenn ich allerdings gewusst hätte, dass die Fidelen mit zwei Leerbrettern – unter anderem seinem! – antreten würden, hätte ich ihn natürlich trotzdem aufgestellt! Wie auch immer: Kampflose Partien sind ärgerlich, und so mussten Uwe Lahm und Michael Axmann unverrichteter Dinge wieder abreisen.

Zwei Punkte Vorsprung von Anfang an sind natürlich schon eine Hausnummer, aber andererseits auch gerade einmal die halbe Miete...

Angesichts der überragenden Spielstärke von Justus Kurth war Karl-Heinz Sockel an Brett 1 schon vor Spielbeginn alles andere als optimistisch gewesen. Viel habe ich von der Partie nicht gesehen, aber sie war als erste beendet. Mit dem befürchteten Ergebnis.

Als nächstes musste Wolfgang Rathmann an Brett 8 die Segel streichen. Auch von dieser Partie habe ich nicht viel mitbekommen, da ich viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt war: Nachdem ich die beiden vergangenen Tage mehr oder weniger in der Horizontalen verbracht hatte, war aufrecht sitzen und möglichst wenig dumme Züge machen für mich schon Herausforderung genug.

Als Werner Kies dann auch noch an Brett 4 eine Niederlage einstecken musste, konnte einem fast angst und bange werden. Sein Gegner hatte im Mittelspiel bei unübersichtlicher Stellung eine Leichtfigur auf f7 geopfert, was seiner Dame ermöglichte, in die Königsstellung einzudringen. Ich hatte das Opfer jetzt nicht als unbedingt zwingend eingeschätzt, aber der Fidele schien gut gerechnet zu haben. Wir lagen mit 2-3 hinten…

Auch mein Gegner hatte es mit einem Figurenopfer versucht, allerdings schon in der frühen Eröffnungsphase unseres Sizilianers. Dieser Einschlag des schwarzen Springers auf den durch f3 gedeckten e4-Bauern mit anschließendem Damenschach auf h4 war mir bislang lediglich in einigen Internet-Blitzpartien untergekommen. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit sollte Weiß das für sich entscheiden können. Und obwohl sicher der ein oder andere meiner Züge nicht optimal war: Weiß konnte!

Ulrich hatte an Brett 7 schon lange eine klar gewonnene Stellung auf dem Brett, mit Mehrläufer und einem ganzen Rudel an Mehrbauern. Aber erst als er auch noch die gegnerische Dame eintauschen konnte, hatte sein Gegner eine Einsicht mit sich. Wir gingen also nochmal in Führung…

Felix musste sich in der Zeitnotphase vor dem 40 Zug mit einer sehr komplexen, für ihn aber schon unvorteilhaften Stellung herumplagen. Ein gegnerischer Bauer dran immer weiter vor im Zentrum und sorgte letztlich für die Entscheidung. 4-4.

Fazit: Trotz des verlorenen zweiten Punktes hat sich unsere Situation in der Tabelle eigentlich nicht verändert. Nach wie vor haben wir es selbst in der Hand, die Bezirksliga-Meisterschaft zu erringen. Dazu müssen allerdings dann jetzt wohl Siege gegen Baumberg und SVG her!

Manfred Birnkott

 

Br.

Fideler Bauer Leverkusen 1

-

SC Bayer Leverkusen 2

4 - 4

1

Kurth, Justus 2153

-

Sockel, Karl-Heinz 1877

1 - 0

2

Philipp, Stephan 1938

-

Lahm, Uwe 1801

- - +

3

Müller, Adrian 1764

-

Liebsch, Felix 1732

1 - 0

4

Römer, Andreas 1723

-

Kies, Werner 1862

1 - 0

5

Runte, Dirk 1700

-

Birnkott, Manfred 1820

0 - 1

6

Rieger, Isabelle  1577

-

Axmann, Michael 1701

- - +

7

Jäger, Simon 1584

-

Liebsch, Ulrich 1687

0 - 1

8

Winkler, Uwe 1598

-

Rathmann, Wolfgang 1655

1 - 0

 

 

   

Nächste Termine  

Keine Termine
   

Termine  

August 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31
   

Benutzer Online  

Aktuell sind 113 Gäste und keine Mitglieder online

   
© Schachclub Bayer Leverkusen e.V.
Um unsere Webseite fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Für weitere Informationen siehe unsere Datenschutzerklärung
zur Datenschutzerklärung ich bin einverstanden